Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität
Wissenschaftsgarten der Goethe-Universität
Mo−Fr 8−15 Uhr<; 1. März−31. Okt. auch Sa 11−17 Uhr Gewächshausbereich nur nach Voranmeldung
Die Wurzeln des Gartens reichen bis ins Jahr 1763 zurück, als der Stadtarzt Johann Christian Senckenberg den Vorläufer am Eschenheimer Turm zur Ausbildung von Medizinern gründete. Nach mehreren Umzügen ist die heutige Anlage am Riedberg der vierte Botanische Garten Frankfurts. Er wurde 2014 zum 100-jährigen Jubiläum der Goethe-Universität eröffnet und dient seither den naturwissenschaftlichen Fachbereichen für Forschung und Lehre.
Einzigartige Flora unter Glas
Das architektonisch markante Gewächshaus im Nordosten umfasst 1.400 m² und beherbergt rund 1.500 tropische und subtropische Pflanzenarten sowie Versuchskulturen. Besonders hervorzuheben sind:
• Historische Funde: Pflanzen wie die seltene Microcycas calocoma aus Kuba, die bereits in den 1950er-Jahren gesammelt wurde.
• Weltweit einzigartig: Die spezialisierte Sammlung tropischer Marcgraviaceae. Vielfalt im Freiland Das derzeit vier Hektar große Freigelände (geplant sind sieben Hektar) fokussiert sich auf temperate und submediterrane Arten.
Zu den Schwerpunkten gehören:
• Forschungsprojekte: Wie der „Wald der Zukunft“ oder die Arzneipflanzen-Abteilung.
• Themenbereiche: Systematische Abteilung, Glatthaferwiese, Trockenhang und Streuobst.
• Bildung: Die „Schule im Wissenschaftsgarten“ stärkt insbesondere die Lehrerausbildung.
Hinweis: Die Kübelpflanzenabteilung ist saisonal von April bis Oktober geöffnet.