Villa Monrepos
täglich geöffnet
Nach einer erfolgreichen internationalen Karriere kehrte Heinrich Eduard von Lade (1817–1904) nach Geisenheim zurück, um sich mit der Villa Monrepos einen außergewöhnlichen Ruhesitz zu schaffen. Ab 1860 entstand hier nicht nur ein klassizistisches Herrenhaus, sondern ein weitläufiger Park nach englischem Vorbild, der schon früh als Mustergarten für Obst- und Weinbau diente.
Heute präsentiert sich die rund 3,6 Hektar große, denkmalgeschützte Anlage als faszinierendes Zusammenspiel der Epochen: Während Mammutbäume und Libanon-Zedern noch aus der Gründungszeit stammen, prägen architektonische Elemente der 1950er- und 1960er-Jahre – gestaltet von Prof. Dr. Gerd Däumel – das moderne Gesicht des Parks.
Besonders spannend für die Gegenwart: Im Park gedeihen wärmeliebende Exoten wie die Seidenakazie oder der Geweihbaum. Diese Arten gelten im Jahr 2026 als wichtige Hoffnungsträger für die Begrünung unserer Städte im Klimawandel. Damit bleibt Monrepos seiner ursprünglichen Bestimmung treu: Eine lebendige Verbindung von Ästhetik, Forschung und Lehre.