Fasanerie
Fasanerie
täglich geöffnet
Die Fasanerie, die sich direkt an das Schöntal und die Großmutterwiese anschließt, ist ein bedeutendes Zeugnis kurfürstlicher Gartenkunst. Ab 1779 unter Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal nach Plänen von Emanuel d’Herigoyen angelegt, diente das Areal ursprünglich als Wildpark und herrschaftliche Versorgungsstätte für die Schlossküche. Mit der Umgestaltung des Nilkheimer Wäldchens zum Park Schönbusch übernahm die Fasanerie deren Funktion als Jagdrevier, aufgewertet durch landschaftliche Stilmittel wie Fischteiche und Fasanengehege.
Nach einer Phase der Verwaldung im 19. Jahrhundert wurde der Park ab 1968 umfassend revitalisiert. Unter Beteiligung der US-Army wurde der zentrale Fasaneriesee wiederhergestellt und das historische Wegenetz instandgesetzt. Heute präsentiert sich die Anlage auf über 50 Hektar als weitläufiger Landschaftspark mit Kaskaden und verschlungenen Pfaden. Besonders im Frühjahr, wenn die Buschwindröschen blühen, entfaltet der Wald einen besonderen Zauber. Mit dem beliebten Ausflugslokal im ehemaligen Jagdgutshof sowie dem modernen Mehrgenerationenspielplatz bietet die Fasanerie heute Erholung für alle Altersgruppen.