Burggarten Friedberg
April−Okt.: täglich 9−20 Uhr, Nov.−März: Di−So 9−16.30 Uhr
Nur wenige Schritte von der belebten Kaiserstraße entfernt, eröffnet sich im Friedberger Burggarten ein Rückzugsort voller Romantik und Geschichte. Als Teil der Burg Friedberg – einer der größten Burganlagen Deutschlands – wirkt das Areal heute wie eine „Stadt in der Stadt“. Das Besondere: Die Burg wurde seit ihrer Gründung um 1170/80 durch Friedrich I. Barbarossa durchgehend bewohnt und genutzt.
Historisches Erbe neu belebt
Die umfassende Neugestaltung (2007–2010) orientiert sich eng an den historischen Plänen des 19. Jahrhunderts. Dabei wurden sowohl barocke Ursprünge aus dem 18. Jahrhundert als auch klassische Elemente eines Landschaftsgartens bewahrt. Besucher wandeln unter einer neu gepflanzten Lindenallee und folgen einem raffinierten Wegesystem, das auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder neue Sichtachsen in die umliegende Landschaft freigibt. Besonders markant ist die Brücke am einstigen Burggrafensitz, die den Graben überspannt und den Blick weit in die Ferne lenkt.
Lebendige Geschichte
Heute beherbergt das Burgareal neben Denkmälern wie dem Adolfsturm, dem Schloss und der Burgkirche auch ganz alltägliches Leben: Wohnhäuser, Ämter und ein Gymnasium machen die geschichtsträchtige Anlage zu einem festen Bestandteil des modernen Friedbergs.