Stiftsmuseum

Stiftsplatz, Foto: Stefan Stark Photo Production
Stiftsmuseum, Foto: Philipp Endemann, Museen Aschaffenburg

Stiftsmuseum

Adresse
Stiftsplatz 1 a
63739 Aschaffenburg
Telefon
+49 (0) 6021 4 44 79 50
E-Mail
info@museen-aschaffenburg.de
Web
Social Media
Öffnungszeiten
Montag
Geschlossen
Dienstag
11 – 17 Uhr
Mittwoch
11 – 17 Uhr
Donnerstag
11 – 17 Uhr
Freitag
11 – 17 Uhr
Samstag
11 – 17 Uhr
Sonntag
11 – 17 Uhr
Feiertage
Geschlossen am 24.12., 25.12., 31.12., 01.01. und Faschingsdienstag
Eintrittspreise
Regulär 5,00 €, ermäßigt 3,00 €
Sparte
Kulturgeschichte
Kategorie
Museen
Träger
Stadt Aschaffenburg
Gegründet
1861
Sammlungsschwerpunkt
Kunst; Archäologie; Sakralkultur
Ort
Aschaffenburg
Beschreibung

Die vielfältigen Sammlung sakraler Kunst aus dem 13. bis 19. Jahrhundert, basierend auf dem mittelalterliche Stiftsschatz St. Peter und Alexander bilden Kern des Museums, das zudem archäologische Funde, darunter Grabinventare von fränkischen Friedhöfen, die die frühe Besiedelung der Region belegen. 

Zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem Kreuzgang bildet das Stiftsmuseum ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Kunst des Mittelalters zeigt sich im Stiftmuseum vom prächtigen Tafelbild bis zu fein gearbeitete Skulpturen in all ihrer Vielfalt. 

Das Museum bietet einzigartige Einblicke in die reiche Kulturgeschichte der Stadt Aschaffenburg, bedeutende Exponate aus dem Stiftsschatz von St. Peter und Alexander umfassen mittelalterliche Kirchenkunst internationalen Ranges wie das „Aschaffenburger Spielbrett“, eines der ältesten erhaltenen Werke dieser Art. Besonders herausragend ist auch der „Magdalenenaltar“ von 1525, ein farbenprächtiges Meisterwerk der deutschen Renaissance, geschaffen in der Werkstatt Lucas Cranachs d. Ä. Der Meister aus Wittenberg schuf lebensgroße Darstellungen der Heiligen und die grandiose Mitteltafel mit der Auferstehung Christi. 

Eines der ältesten erhaltenen Tafelgemälde Deutschlands von ca. 1250, sowie Holzschnitzkunst von Meistern wie Tilman Riemenschneider, Skulpturen fränkischer Bildhauer und zahlreiche Tafelbilder bieten zudem einen umfassenden Überblick über die Kunst vom 13. bis zum 18. Jahrhundert in insgesamt 19 Schauräumen.