Gärten Burg Kronberg
Ostern-Okt.: Mi-Fr 13-17 Uhr; Sa 13-18 Uhr
Familien 8 €, Mitglieder Burgverein frei
Um 1200 als Reichsburg erbaut, wurde Burg Kronberg zum Stammsitz der Reichsfreiherren von Cronberg. Nach dem Aussterben der Familie im Jahr 1704 verfiel die Anlage zusehends, bis sie 1892 durch eine Schenkung an Victoria Kaiserin Friedrich fiel. Die Witwe des 99-Tage-Kaisers Friedrich III. begann mit der umfassenden Restaurierung der Burg, in der sie bis zu ihrem Tod lebte. Ihre Tochter, Landgräfin Margarethe von Hessen, vollendete die Arbeiten.
Das heutige Burg-Ensemble repräsentiert die Architekturstile von der Stauferzeit bis zur Renaissance und ist eingebettet in vielfältige Garten- und Naturräume. Durch das große Burgtor eröffnet sich ein romantischer Anblick auf die spätmittelalterliche Mittelburg und die darüber thronende Stauferburg. Von der Oberburg sind die Wehrmauern und der eindrucksvolle Bergfried erhalten; wer ihn besteigt, wird mit einem überwältigenden Rundblick belohnt.
Auf dem von Wehrmauern umfassten Wiesenhof imponiert ein Weißdornbaum, der von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft als der größte Hessens erfasst wurde. Der sogenannte 5-Eck-Turm, ein Wehr- und Wohnturm aus dem 12. Jahrhundert, birgt seit 2018 die Stelengruppe „Die Aufrechten“ des Künstlers Matthias Schmidt. Die Figuren wurden mit der Motorsäge aus einer im Burggelände umgestürzten Buche geschnitzt.
Der Rundweg um die Oberburg führt an alten Atlaszedern vorbei und bietet einen weiten Blick auf den Frankfurter Norden. Eine ganz andere Welt erschließt sich im mystischen Eibenhain oder im stimmungsvollen Prinzengarten mit seinen symmetrischen Hecken, blühenden Rosenstöcken und einer sehenswerten Aussicht auf die eindrucksvolle Skyline Frankfurts.“