Brentanohaus Oestrich-Winkel

Brentanohaus, Oestrich-Winkel © Trägergesellschaft Brentano-Haus, Foto: Architekturbüro Dreier
Brentanohaus, Oestrich-Winkel © Brentano-Haus
Brentanohaus, Oestrich-Winkel © Trägergesellschaft Brentano-Haus, Foto: Christine Kenner (Landesamt für Denkmalpflege Hessen)

Brentanohaus Oestrich-Winkel

Adresse
Am Linenplatz 2
65375 Oestrich-Winkel
Telefon
+49 (0) 6723 2068
E-Mail
brentanohaus@brentano.de
Web
Öffnungszeiten
Montag
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Dienstag
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Mittwoch
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Donnerstag
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Freitag
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Samstag
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Sonntag
Gruppenführungen nach Vereinbarung
Feiertage
Gruppenführungen nach Vereinbarung

Gruppenführungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise
Führungen bis zu 8 Personen pauschal 80 €, ab 9 Personen 9 € p.P., 5 € Schüler/innen und Studierende, frei für Kinder bis 6 Jahre
Sparte
Kulturgeschichte
Kategorie
Museen
Träger
Brentanohaus Winkel gGmbH
Sammlungsschwerpunkt
Literatur; Sammlung Clemens von Brentano
Ort
Rheingau-Taunus-Kreis
Beschreibung

Das Brentanohaus gilt als eines der bedeutendsten geistig-kulturellen Zentren der Rheinromantik. Im Jahr 1804 von den Brüdern Franz und Georg Brentano erworben, blieb das 1751 errichtete Anwesen über zwei Jahrhunderte im Familienbesitz. Die idyllische Lage am Rheinufer, umgeben von den Weinlagen des Rheingaus, weckte in der Frankfurter Kaufmannsfamilie Erinnerungen an ihre italienischen Wurzeln.

Unter Franz und Antonia von Brentano avancierte das Haus zu einem Treffpunkt der europäischen Elite. Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe, die Brüder Grimm, Achim von Arnim und der Freiherr vom und zum Stein ließen sich hier inspirieren. Besonders eindrucksvoll: Die Wohnräume im Obergeschoss – darunter die Zimmer, in denen Goethe 1814 residierte – sind mitsamt ihrer originalen Ausstattung erhalten geblieben. Sie bieten heute einen unverfälschten Einblick in die Wohnkultur des 19. Jahrhunderts.

Auch die Außenanlagen atmen Geschichte. Wo Goethe einst seine morgendlichen Spaziergänge unternahm, prägen noch heute akkurate Rebenreihen und ein historischer Laubengang das Bild. Ein besonderes Kleinod ist das 1817 erbaute Badehaus am Gartenrand: Einst als Gartenpavillon errichtet, dient es heute nach liebevoller Sanierung als stilvoller Ort für Lesungen, Konzerte und Trauungen.